Das Archiv der Arbeiter-Zeitung – Bildung

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Das Archiv der Arbeiter-Zeitung ist ein offenes, nicht kommerzielles Online-Zeitungsarchiv für die Nachkriegsjahrzehnte und unterstützt die zeitgeschichtliche Recherche von 1945 bis 1989. Im Mittelpunkt steht der Zugriff auf digitalisierte Tageszeitungsseiten, die sich nach einzelnen Ausgaben oder…

Das Archiv der Arbeiter-Zeitung ist ein offenes, nicht kommerzielles Online-Zeitungsarchiv für die Nachkriegsjahrzehnte und unterstützt die zeitgeschichtliche Recherche von 1945 bis 1989.

Im Mittelpunkt steht der Zugriff auf digitalisierte Tageszeitungsseiten, die sich nach einzelnen Ausgaben oder nach Zeiträumen durchsuchen lassen. Zusätzlich ermöglicht eine erweiterte Volltextsuche die Recherche innerhalb des Bestands, um Artikel, Themen und Begriffe über viele Jahrgänge hinweg gezielt aufzufinden. Neben der Suche bietet das Archiv auch einen redaktionellen Zugang über Zeitgeschehen 1945 bis 1989 sowie Formate wie „Heute vor“, die historische Bezüge anhand konkreter Ausgaben herstellen.

Für die Arbeit mit Rechercheergebnissen ist ein persönlicher Bereich vorgesehen: Nach Registrierung lassen sich Suchergebnisse speichern und eigene Notizen hinterlegen. Damit eignet sich das Angebot besonders für Personen, die wiederkehrend mit Quellen arbeiten, etwa für journalistische, wissenschaftliche oder bildungsbezogene Fragestellungen, sowie für alle, die historische Entwicklungen anhand zeitgenössischer Berichterstattung nachvollziehen möchten.

Das Projekt wurde als offenes Zeitungsarchiv der Nachkriegsjahrzehnte aufgebaut und technisch weiterentwickelt, um digitales Blättern und Volltextsuche in einem großen Seitenbestand bereitzustellen. Verantwortet und betreut wird es als Forschungs- und Entwicklungsprojekt; ein Relaunch wurde im Rahmen einer Förderung für Digital Heritage ermöglicht. Der Zugang erfolgt über https://www.arbeiterzeitung.at. Zudem sind ergänzende Inhalte wie AZ-Titelseiten, AZ-Fotos und Beiträge zur Geschichte des Projekts Teil des Angebots und geben Kontext zur Nutzung des Archivs als Quelle für Zeitgeschichte und Mediengeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Österreich und darüber hinaus, soweit die recherchierten Inhalte dies abbilden. Insgesamt verbindet das Archiv strukturiertes Stöbern nach Ausgaben mit systematischer Suche und einem Arbeitsbereich für persönliche Dokumentation, um umfangreiche Bestände praktikabel für unterschiedliche Rechercheanlässe nutzbar zu machen, vom schnellen Nachschlagen bis zur längerfristigen Auswertung über mehrere Zeitabschnitte hinweg. Dabei stehen sowohl das Lesen im Seitenlayout als auch das Auffinden einzelner Begriffe und Artikel im Vordergrund, was den Zugang zu historischen Zeitungsquellen deutlich erleichtert und die Arbeit mit großen Mengen an Material unterstützt.